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1. Oktober 2009 Betonierte Kellerdecke oder aber: der Fußboden unseres Hauses

Heute wurde die Kellerdecke ausbetoniert. Dazu kam zunächst eine mobile Betonpumpe. Dann kam der Betonmischer, aus dem der Beton dann mit Hilfe eines riesigen Rüssels auf unseren Keller gepumpt wurde. Der Beton wurde dann von den Kellerbauern von Hand glatt gezogen. So wurde auch bereits unsere Bodenplatte erstellt. Aber da waren wir nicht anwesend, insofern war das heute für uns ein neues Erlebnis. Bevor es losging, haben wir noch schnell einen Glücksbringer auf die Kellerdecke geworfen, der jetzt für immer und ewig in unserem Haus bleiben wird.

Nebenbei hatten wir auch noch einen Termin mit den Stadtwerken. Als wir sie vor drei Wochen angerufen haben hieß es, sie kämen erst raus, wenn der Keller steht. Also haben wir sie sofort für heute bestellt. Übernächste Woche sollten die Anschlüsse (Strom, Wasser, Telefon und Kabelfernsehen) gelegt werden. Heute hieß es dann natürlich: „das wird zu knapp“. Aber schlussendlich haben sie eingewilligt, und übernächste Woche werden- wenn alles klappt, die Anschlüsse gelegt (so hoffen wir zumindest.) Nebenbei haben wir dann noch erfahren, dass Unitymedia noch eine Genehmigung von den Stadtwerken braucht, damit sie den Mehrspartenanschluss nutzen dürfen. Also haben wir noch schnell mit Unitymedia telefoniert. Man darf gespannt sein, ob das jetzt alles so klappt. Mit der Telekom koordinieren die Stadtwerke sich, aber die scheinen auch erst zu kommen, wenn es ihnen passt ... Was uns aber sehr wundert: ein Keller steht in noch nicht einmal vier Stunden. Strom- und Wasseranschluss ins Haus zu legen dauert wohl 3 - 4 Tage. Und das allerbeste: unser Tiefbauer muss nächste Woche alles komplett verfüllen, damit die Stadtwerke dann ihren eigenen Tiefbauer schicken können, um einen neuen Graben auszubuddeln! Mit den Stadtwerken hat bisher alles problemlos geklappt, und die Herren heute waren auch sehr freundlich und bemüht ... aber diese Logik erschließt sich uns nicht.







7. Juli 2009 - diverse Post

In den letzten beiden Wochen haben wir jede Menge Post bekommen:

  • Der Kampfmittelräumdienst hat nach 6 Wochen Prüfzeit festgestellt, dass unser Grundstück im Bombenabwurfgebiet liegt und somit eine Sondierung durchgeführt werden muss. Dass der Köln-Bonner Raum im Bombenabwurfgebiet liegt, hätten wir auch ohne den Kampfmittelräumdienst gewusst, und man hätte uns auch gleich sagen können, dass jemand rauskommen muss …

  • Ein Angebot/Vertrag von den Stadtwerken für den Strom- und Wasseranschluss.

  • Ein Angebot/Vertrag von der Telekom für den Telefonanschluss.

  • Ein Schreiben von Fingerhaus mit einem Vordruck einer Finanzierungsbestätigung, die wir von unserer Bank unterschreiben lassen müssen.

  • Das neue Versickerungsgutachten - leider doch zusammen mit einer neuen Rechnung.

  • Ein Zwischenbescheid zu unserer Baugenehmigung. Hier fehlte zum Einen die Baubeschreibung auf einem entsprechenden Vordruck, den wir sofort an Fingerhaus weitergeleitet haben. Zum Anderen brauchen wir noch eine Genehmigung von unserem Nachbarn. Da laut Bebauungsplan Doppelhäuser und somit Grenzbebauungen vorgesehen sind, und wir von dieser Vorgabe abweichen wollen, muss der Nachbar zustimmen, da er seine Grenze dann auch nicht mehr bebauen kann. Wäre schön gewesen, wenn uns der Herr von der Stadt das gleich gesagt hätte. Als wir dort angefragt haben, hieß es, es wäre kein Problem dort ein freistehendes Haus zu bauen, wir müssten nur einen formlosen Antrag stellen, und er hat das sofort im PC vermerkt. Na ja, wenigstens scheint der Bauantrag durch zu sein, wenn die beiden Unterlagen vorliegen.
 

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