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28. Oktober 2009 Innenausbau hat begonnen

Gestern Abend haben wir unseren Bautrupp verabschiedet. Nachmals ein riesiges Dankeschön! Die Jungs haben in den letzten Tagen noch ganz schön geackert. Das Dach wurde gedämmt und alle Decken sind nun geschlossen. Die Spitzbodentreppe wurde eingebaut. Im Keller wurden die Wände zum Treppenhaus von beiden Seiten gedämmt. Badewanne und Duschen stehen inzwischen an der richtigen Stelle. Am meisten beeindruckt uns der Wintergarten. Nachdem die Scheiben eingesetzt wurden und keine Folie mehr von den Wänden und Decken hängt sieht er wirklich gigantisch aus.

Die Elektriker waren auch fleißig und haben den Sicherungskasten montiert und die Elektrik verlegt.

Am Montag um 8 Uhr waren auch gleich die Stadtwerke direkt wieder vor Ort und haben den Hausanschlusskasten an die richtige Wand gehängt. Das hat natürlich auch unsere Meinung zu den Stadtwerken wieder in die Richtung gerückt, die wir von Anfang an eigentlich hatten: schnell, unkompliziert und hilfsbereit.

23. Oktober 2009 Das Haus steht

… und wir sind absolut k. o. Wir fühlen uns, als hätten wir unser Haus selbst gebaut, dabei haben wir nur zugeschaut.

Tag 1

Am Mittwoch, dem ersten Tag der Hausmontage kamen wir pünktlich um 6 Uhr auf der Baustelle. Kurz nach uns kam auch schon der Bautrupp und der Kran wurde ausgefahren. Der erste LKW war eigentlich schon seit halb 6 da, kam aber leider nicht bis zu uns vor, weil jemand ganz geschickt im Halteverbot stand, an dem der LKW nicht vorbeikam. Leider hat dieser jemand weder die Türe geöffnet noch ist er ans Telefon gegangen. Also mussten wir die Polizei rufen. Die kam natürlich erst nach einer Stunde. In der Zwischenzeit ist auch ein anderer Nachbar weggefahren, so dass der LKW nun durchgekommen wäre. Und dann kam plötzlich der Falschparker aus seiner Haustüre spaziert … der Tag fing also schon gut an. Das hat uns mindestens 1,5 Stunden Verzögerung gekostet.

Der LKW mit der Heizung war auch schon längst da. Als erstes wurde als die Heizung (in 2 Teilen) vom Kran in den Keller befördert. Dann fuhr endlich der erste LKW vor. Er hatte die kompletten Innenwände und die Außenwände des Erdgeschosses geladen. Gegen 8:30 wurde dann endlich die erste Außenwand gesetzt. Allerdings wollten die Monteure die Wand an die falsche Stelle setzen. Das wussten wir aber zu verhindern. Also immer schön aufpassen, zukünftige Bauherren.

Dann lief aber alles glatt. Das Erdgeschoß wurde nach und nach zusammengefügt. Dann wurde die Kellertreppe eingesetzt und der Vormittag war auch schon vorbei. Nachmittags ging es dann mit den Wänden des Dachgeschosses weiter und auch die zweite Treppe wurde eingebaut. Die Zeit rückte unaufhörlich weiter und uns wurde bald klar, dass das Haus heute kein Dach mehr bekommen wird. Abends wurden dann noch die kompletten Dachziegel und die Dämmwolle mit dem Kran ins Dachgeschoss gezogen. Am Ende des ersten Tages sind wir dann noch mit Cabrio-Feeling durch unser Dachgeschoss gegangen.

Nach 15 Stunden war dann um 21 Uhr der erste Bautag zu ende, nach viel Aufregung, Spannung und jeder Menge Besuch von unseren Freunden auf der Baustelle.


Tag 2


Am nächsten Tag sind wir um 7 Uhr wieder zur Baustelle gefahren. Das Aufstehen fiel schon wesentlich schwerer als am Tag zuvor. Der erste Tag hat uns ganz schön erschöpft. Als wir ankamen, wurde schon die erste Wand des Wintergartens gesetzt. Bei der Mittelwand gab es dann Probleme und die Monteure haben viel mit Fingerhaus telefoniert. Aber schließlich hat noch alles gepasst. Nur die Scheiben waren bei dem Mittelteil nicht eingebaut und müssen noch eingesetzt werden, was anscheinend auch nicht so einfach ist, da diese Scheiben von 4 Mann kaum zu heben sind. Dann kam der erste von zwei Teilen des Schornsteins und schließlich wurde das Dach draufgesetzt und der Rest vom Schornstein. Gegen 14 Uhr waren alle Teile am Haus und der Kranfahrer hat sich verabschiedet. Am Nachmittag wurde das Dach dann gedeckt. Der Elektriker kam auch gegen Mittag und hat mit seinen Arbeiten angefangen.

Um 16 Uhr kam dann unser Bauleiter und hat mit uns den weiteren Ablauf besprochen. Am 30. Januar können wir spätestens einziehen! Damit hatten wir gar nicht gerechnet, dass wir schon ein genaues Fertigstellungsdatum gekommen und haben uns natürlich umso mehr gefreut.

Leider gab es auch noch zwei kleine Probleme, die wir mit dem Bauleiter besprochen haben. Zum einen fehlte uns ein Fundament. Wir haben neben dem Wintergarten noch eine kleine Dachabschleppung, die mit einem Pfosten abgestützt wird. Und für diesen Pfosten brauchen wir ein Fundament, was leider niemandem vorher aufgefallen war – uns eingeschlossen. Aber dieses Problem wurde sofort gelöst. Er hat mit Partnerbau telefoniert und für den nächsten Tag das Gießen des Fundaments veranlasst. Zum anderen haben die Stadtwerke leider den Strom-Hausanschlusskasten an die falsche Wand geschraubt, nämlich genau an die Wand zum Treppenhaus, die bei uns noch gedämmt werden muss (wegen KFW 40 bzw. Effizienzhaus 55). Hier wurden wir vom Bauleiter gebeten, dies mit den Stadtwerken zu klären.

Gegen 19 Uhr war für uns der zweite Tag auf der Baustelle dann zu ende.


Tag 3

Um 10 Uhr hatten wir einen Termin mit dem Schornsteinfeger zur Rohbauabnahme des Schornsteins. Früher konnten wir uns heute auch nicht motivieren. Danach haben wir Lautsprecherkabel besorgt und diese vom Elektriker in die Wände und Decke einziehen lassen. Und wir sind mit dem Elektriker die genauen Positionen der Lampen durchgegangen.

Partnerbau hatte um 10 Uhr bereits das fehlende Fundament gegossen und war schon wieder auf dem Heimweg. Großes Lob an Partnerbau und Fingerhaus, dass das Problem sofort aus der Welt geschaffen wurde.

Ansonsten wurden heute die Dachrinnen und Fallrohre angebracht sowie die Außendämmung zwischen Erd- und Dachgeschoss und innen wurde das Dach mit Dämmwolle versehen und im Erdgeschoß wurde bereits damit begonnen, die Decken mit Rigipsplatten zu schließen. Insgesamt haben wir heute aber mal nicht soviel Zeit auf der Baustelle verbracht. Morgen feiern wir unser Richtfest, das musste auch noch ein wenig vorbereitet werden.

Nach ca. 75 Brötchen, gefühlten 50 kg Aufschnitt, einem Topf Linsensuppe am ersten Tag, diversen Grillwürstchen am zweiten Tag und gefühlten 100 l Kaffee darf sich unser Bautrupp nun aufs Wochenende freuen. Danke für die gute Arbeit!!!

Am Montag geht’s weiter.



Weitere Bilder von den letzten drei Tage findet ihr wieder links unter Fotos.

16. Oktober 2009 Letzte Arbeiten von Partnerbau, Tiefbauarbeiten und Hausanschlüsse

Heute wurden die letzten Arbeiten von Partnerbau durchgeführt: die Bodenplatte für den Wintergarten wurde erstellt und die Garagenfundamente.

Ansonsten hat sich in den letzten 1 ½ Wochen auch noch einiges auf dem Grundstück getan. Der Tiefbauer hat die Baugrube wiederverfüllt, die Zisterne gesetzt und unsere Versickerungsanlage gebaut. Die Versickerungsmulde ist ein riesiges Loch in unserem Garten. Es ist schon grausam, was einem die Ämter in Deutschland alles vorschreiben können… mal sehen, wie wir die noch schöner gestalten können. Aber um den Garten werden wir uns wohl erst nächstes Jahr kümmern.

Außerdem haben die Stadtwerke uns Strom und Wasser ins Haus gelegt und Unity Media den Kabelanschluss. Und schließlich hat auch die Telekom den Anschluss gelegt. Am Montag machen die Stadtwerke den Graben wieder zu. Wir freuen uns, dass das alles so reibungslos geklappt hat.

Noch eine kleine Anekdote zu den Stadtwerken: Sie kamen morgens gegen 8 Uhr zum Grundstück und riefen uns an, weil sie keine Leiter hatten, um in den Keller zu kommen! Gibt's denn so was? Das war in unserem Fall nun kein Problem, Marc hat ihnen eine Leiter gebracht, aber das geht sicher nicht überall so einfach und nicht jeder hat so eine lange Leiter zur Verfügung…

Ein paar aktuelle Fotos haben wir im Album "Baugrube" hinzugefügt.

1. Oktober 2009 Betonierte Kellerdecke oder aber: der Fußboden unseres Hauses

Heute wurde die Kellerdecke ausbetoniert. Dazu kam zunächst eine mobile Betonpumpe. Dann kam der Betonmischer, aus dem der Beton dann mit Hilfe eines riesigen Rüssels auf unseren Keller gepumpt wurde. Der Beton wurde dann von den Kellerbauern von Hand glatt gezogen. So wurde auch bereits unsere Bodenplatte erstellt. Aber da waren wir nicht anwesend, insofern war das heute für uns ein neues Erlebnis. Bevor es losging, haben wir noch schnell einen Glücksbringer auf die Kellerdecke geworfen, der jetzt für immer und ewig in unserem Haus bleiben wird.

Nebenbei hatten wir auch noch einen Termin mit den Stadtwerken. Als wir sie vor drei Wochen angerufen haben hieß es, sie kämen erst raus, wenn der Keller steht. Also haben wir sie sofort für heute bestellt. Übernächste Woche sollten die Anschlüsse (Strom, Wasser, Telefon und Kabelfernsehen) gelegt werden. Heute hieß es dann natürlich: „das wird zu knapp“. Aber schlussendlich haben sie eingewilligt, und übernächste Woche werden- wenn alles klappt, die Anschlüsse gelegt (so hoffen wir zumindest.) Nebenbei haben wir dann noch erfahren, dass Unitymedia noch eine Genehmigung von den Stadtwerken braucht, damit sie den Mehrspartenanschluss nutzen dürfen. Also haben wir noch schnell mit Unitymedia telefoniert. Man darf gespannt sein, ob das jetzt alles so klappt. Mit der Telekom koordinieren die Stadtwerke sich, aber die scheinen auch erst zu kommen, wenn es ihnen passt ... Was uns aber sehr wundert: ein Keller steht in noch nicht einmal vier Stunden. Strom- und Wasseranschluss ins Haus zu legen dauert wohl 3 - 4 Tage. Und das allerbeste: unser Tiefbauer muss nächste Woche alles komplett verfüllen, damit die Stadtwerke dann ihren eigenen Tiefbauer schicken können, um einen neuen Graben auszubuddeln! Mit den Stadtwerken hat bisher alles problemlos geklappt, und die Herren heute waren auch sehr freundlich und bemüht ... aber diese Logik erschließt sich uns nicht.







 

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